Am 18. April fand in St. Peter eine gemeinsame Übung der Feuerwehr St. Peter sowie der Feuerwehr St. Ulrich unter dem Motto „Zusammenarbeit Feuerwehr und Notarztdienst“ statt.
Zu Beginn erhielten die Teilnehmer im Lehrsaal eine theoretische Einführung. Notärztin Dr. Claudia Mittermayr sowie Notfallsanitäter Reinhold Stelzer vermittelten gemeinsam mit den Ausbildnern Hubert Springer (FF Rohrbach) und Rene Wiesinger (FF St. Martin) wichtige Einblicke in die Abläufe und die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst bei Verkehrsunfällen.
Im Anschluss folgte der praktische Teil der Übung. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Ein Pkw kam in Seitenlage zum Stillstand, wobei auch die Rettung einer verletzten Person aus diesem Fahrzeug geübt wurde. Dabei kam erstmals die Rettungs- BOA von PAX zum Einsatz, wodurch wertvolle Erfahrungen im Umgang mit diesem Gerät gesammelt werden konnten.
Das zweite Fahrzeug stand auf allen vier Rädern, wobei die Fahrertür auf der Aufprallseite massiv eingedrückt war. Der Lenker wurde dabei im Fahrzeug eingeklemmt und musste mittels schwerem Gerät von der Feuerwehr befreit werden.
Unterstützt wurde die Übung auch durch einen Rettungswagen der Dienststelle Neufelden, wodurch das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst noch praxisnaher dargestellt werden konnte.
Unter realitätsnahen Bedingungen konnten die Einsatzkräfte das Zusammenspiel zwischen technischer Rettung und medizinischer Versorgung intensiv üben und wichtige Erfahrungen sammeln.
Die Übung begann um 14:00 Uhr und endete gegen 18:00 Uhr. Im Anschluss fand eine Nachbesprechung in gemütlicher Runde im KHD-Lager statt. Für die Getränke sorgte die St Peter und Feuerwehr St. Ulrich sponserten die Würsteln.
Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit sowie die Organisation dieser lehrreichen Übung.